Letztes Wochenende veranstaltete der Burgenländisch-Ungarische Kulturverein (BUKV) einen interkulturellen Musikworkshop in Oberwart, bei dem die vereinseigenen VolksmusikerInnen den deutschen Chor aus Schwabendorf/Kőszegfalva, Ungarn als Gäste begrüßten. Ziel des Workshops war es, das gemeinsame Kulturgut im mehrsprachigen Grenzraum auszutauschen und weiterzugeben.
Die VolksmusikerInnen des BUKV, die Mitglieder der Volksmusikensembles Csörge und Szélforgók sowie die Mitglieder des deutschen Chors aus Schwabendorf/Kőszegfalva, Ungarn lernten im Workshop voneinander ungarische und deutsche Volkslieder. Die deutschen Melodien – Im Garten, Heimat, Ungarnland, Mädel – wurden auf der Violine und am Klavier gespielt, während die ungarischen Volkslieder – Elszárad az a fű, Szalad a kisegér, Feltették a fejedre a koszorút, Komámasszony, meg ne mondja, Édesanyá, adjon Isten jó estét – gemeinsam gesungen wurden. Der Workshop fand unter der Leitung von János Földesi, dem Volksmusiklehrer des BUKV und Leiter des Ungarischen Volksmusikensembles Boglya sowie Hajnalka Klobetzné und Judit Szász vom deutschen Chor aus Schwabendorf statt. Der Chor wurde vor über 50 Jahren zunächst als Frauenchor gegründet, inzwischen sind ihm aber auch Männer beigetreten. Dem Chor ist es besonders wichtig, das lokale deutsche Liedgut zu bewahren und weiterzugeben.


Fotos: BUKV







