Der Burgenländisch-Ungarische Kulturverein (BUKV) begann das Jahr mit seiner traditionellen Neujahrsveranstaltung, der Operettengala am 4. Jänner in der Gemeindehalle in Siget in der Wart. Neben den bekanntesten Operettenmelodien von Imre Kálmán wurden auch Kompositionen von Lehár, Huszka und Strauss gespielt.
Das 10-köpfige internationale Orchester und die vier professionellen SängerInnen – Zsuzsanna Debrei, Veronika Regős-Foki, Gábor Bot und Attila Hertelendy – zauberten einmal mehr Lächeln, Tränen, Rührung und Lachen auf die Gesichter des Publikums. Tímea Hérics, Fagottistin und künstlerische Leiterin der Veranstaltung nimmt jedes Jahr neben beliebten Schlagern auch einige, etwas in Vergessenheit geratene Lieder in das Programm auf.

Seit Jahren formiert sich das Ensemble in dieser Aufstellung ausschließlich für die Operettengala des BUKV. Die Mitglieder stammen aus dem Burgenland, der Steiermark, aus Ungarn und der Slowakei. Da es sich um ein Neujahrskonzert handelte, durfte der Radetzky-Marsch am Ende des Abends nicht fehlen. Das Publikum honorierte die anderthalbstündige Darbietung mit Standing Ovations.
Begrüßt wurde das Publikum von Ludwig Frauer – Obmann des BUKV. Unter den Ehrengästen fanden sich Josef Plank – Ehrenobmann des BUKV, Otto Mesmer – Pfarrer i.R. aus Siget in der Wart, Ferdinand Szabo – Obmann des Zweisprachigen Theatervereins und Kulturkreises Unterwart sowie Josef Hollos vom Zentralverband der Ungarischen Vereine und Organisationen in Österreich. Mitglieder der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Siget in der Wart sorgten für das leibliche Wohl der Gäste.






Für die Burgenlandungarn sind Operetten in ungarischer Sprache ein identitätsstiftendes Merkmal, denn viele Menschen sind durch diese Lieder mit ihren Wurzeln verbunden. Die berühmtesten Operettenmelodien sorgen Jahr für Jahr für volles Haus in den ungarischen Orten im Burgenland. Die Operettengala ist ein traditionelles Programmhighlight des BUKV und wird in dieser Form seit 2009 organisiert. Die Tradition regelmäßiger Bunter musikalischer Abende reicht jedoch bereits in die 1970-er Jahre zurück.
Fotos, Text, Video: BUKV















